Umfrage in WEN zu Mikroplastik

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Weiden, 6. 5. 2017 – Heute führte die Greenpeace-Gruppe Weiden eine Meinungsumfrage zur Verwendung von Mikrokunststoffen in Kosmetik- und Pflegeprodukten des Henkel-Konzerns durch. Diese Produkte enthalten Mikrokunststoff-Verbindungen, deren Umweltauswirkungen nicht abschließend geklärt sind und die dennoch Tag für Tag über den Abfluss in die Umwelt gelangen und die Meere belasten können. Insgesamt nahmen über 60 Verbraucher*innen in Weiden an der lokalen Greenpeace-Umfrage teil. Die Ergebnisse des Kundenbarometers werden dem Konzern übermittelt.
Die Umfrageergebnisse im Detail :
 
Frage 1:
Erkennen Sie anhand der Verpackung, ob Plastik (feste, flüssige und andere Kunststoffe) in einem Produkt steckt?
2 Befragte beantworteten die Frage mit Ja
25 Befragte beantworteten die Frage mit Nein
Viele Verbraucher*innen wissen folglich nicht, wie sie Plastik in Kosmetikprodukten erkennen können.
 
Frage 2:
Sollte der Konzern Henkel zukünftig generell auf Plastik (feste, flüssige und andere Kunststoffe) in seinen Kosmetik- und Pflegeprodukten verzichten?
0 Befragte beantworteten die Frage mit Ja
33 Befragte beantworteten die Frage mit Nein
Die große Mehrzahl der Befragten spricht sich für einen Ausstieg aus der Verwendung von Mikrokunststoffen in Kosmetika aus und fordert das Unternehmen Henkel zum entsprechenden Handeln auf. Greenpeace spricht sich außerdem für ein gesetzliches Verbot von Plastik in Produkten aus, die ins Abwasser gelangen, also eine umweltoffene Anwendung haben.
 
Frage 3.:
Würden Sie zukünftig ein vergleichbares plastikfreies Produkt eines anderen Herstellers bevorzugen?
0 Befragte beantworteten die Frage mit Ja
42 Befragte beantworteten die Frage mit Nein
Die Antworten zeigen eindrucksvoll, wie sich ein Ausstieg aus der Verwendung von Mikrokunststoffen auch wirtschaftlich positiv auswirken könnte.

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